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  Zeitfenster 1/2015


Meinungs- und Pressefreiheit - Basis der Demokratie
Unter diesem Titel bringt das aktuelle Zeitfenster 1/2015 einen Überblick über kritische Stellungnahmen in den Printmedien zu Zensur und Konfiskation, vom Jahr der Bürgerlichen Revolution 1884 bis zum 5. August 1945, an dem die Arbeiter-Zeitung nach zwölf Jahren Erscheinungsverbot erstmals wieder gedruckt werden durfte.


  Zeitfenster 2/2014


Aktuell zu den Feierlichkeiten des 1. Mai 2014 präsentierte das Zeitfenster 2/2014 ein im historischen Gedächtnis dieses Landes kaum verankertes Thema: Nach Ausschaltung des Parlaments im März 1933 regierte Bundeskanzler Engelbert Dollfuß, auf Basis des Kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetzes aus 1917, autoritär. Eine Fülle von Verordnungen setzte die demokratischen Freiheitsrechte binnen kurzer Zeit außer Kraft. Als eine wegen ihrer Symbolkraft besonders provozierende Maßnahme erwies sich das Verbot des traditionellen Maiaufmarsches. Dies bedeutete einen Bruch in der Entwicklung der erst jungen Demokratie und einen weiteren Schritt in Richtung Bürgerkrieg 1934.

Trotz Demonstrationsverbot folgten Tausende dem Aufruf zum „friedlichen Spaziergang“ auf der Ringstraße, um sich dann am Nachmittag im Praterstadion zu versammeln. Ausgewählte Beispiele aus den Beständen des VGA-Archivs zeugen von der angespannten Atmosphäre dieses Tages: Stacheldrahtabsperrungen und verstärkte Militärpräsenz lassen bekannte Signaturen im Stadtbild Wiens in einem bedrohlichen Licht erscheinen.


  Zeitfenster 1/2014


Die erste Ausstellung im Zeitfenster, Abgesang der Demokratie. Der 12. Februar 1934 und der Weg in den Faschismus behandelte in eindrucksvollen Bildern den Bürgerkrieg in Österreich vor 80 Jahren.